Infos und Tipps für Junghunde
Wenn aus dem süßen Fellbündel schleichend oder plötzlich ein kleiner Frechdachs wird, Grenzen doch nochmal ausgetestet werden und auf einmal sämtliche Regeln und Signale vergessen werden, dann ist aus deinem Welpen ein Junghund geworden. Nach dem Zahnwechsel und mit den hormonellen Veränderungen im Körper, setzt dieser Prozess ein, dauert aber bei allen Hunden unterschiedlich lange und ist auch rasseabhängig. Die gute Nachricht: irgendwann hat man es definitiv überstanden 😉
In der Pubertät passiert im Körper deines Hundes unglaublich viel – die Hormone spielen verrückt, der Körper wächst und die Verknüpfungen im Gehirn festigen sich. Außerdem versucht dein Hund, seine soziale Stellung herauszufinden. Das geht manchmal einher mit dem Hinterfragen von bereits etablierten Regeln oder auch Unsicherheit. Du kannst deinen Junghund am besten unterstützen, in dem du weiterhin seine zuverlässige Ansprechperson bleibst und liebevoll, aber strukturiert weiter trainierst. Idealerweise direkt im Verbund mit anderen Hunden und Menschen in der Junghundegruppe.
In der Junghundegruppe bauen wir auf den Grundlagen der Welpengruppe auf, fordern und fördern die Junghunde entsprechend ihrem Entwicklungsstand und helfen ihnen so beim Erwachsenwerden.
Wenn du mit deinem Pubertier vor einer besonderen Herausforderung stehst, unterstütze ich dich aber auch gerne im Einzeltraining.
Hast du schon über eine gemeinsame Aktivität mit deinem Hund nachgedacht, die seiner Veranlagung entspricht und euch beiden Spaß macht? Ideen dazu bekommst du hier.
Wenn ihr noch enger als Team zusammenwachsen wollt und du auch deine eigene Ausdrucksweise und Körpersprache besser verstehen möchtest, empfehle ich dir den Kommunikationskurs.
